Kurkuma: Das goldene Gewürz im Alltag
Kurkuma – auch Gelbwurz genannt – gibt Currys ihre leuchtende Farbe und ist seit Jahrhunderten fester Bestandteil der indischen Küche. In den letzten Jahren hat das Gewürz auch hierzulande den Weg in Smoothies und Heißgetränke gefunden.
Woher die Farbe kommt
Der gelb-orange Farbstoff heißt Curcumin. Er macht nur einen kleinen Teil der Wurzel aus – im Pulver sind es meist rund 2 bis 5 Prozent. Geschmacklich ist Kurkuma erdig, leicht bitter und ein wenig pfeffrig.
Mit Pfeffer und Fett kombinieren
Curcumin ist fettlöslich. In der traditionellen Küche wird Kurkuma deshalb meist mit Öl oder Milch und schwarzem Pfeffer verwendet. Eine Prise Pfeffer und ein Schuss Pflanzendrink oder ein Löffel Nussmus im Shake passen geschmacklich ebenfalls gut.
Einfache Ideen
- Golden Milk: ½ TL Kurkuma, eine Prise Pfeffer, etwas Zimt und Honig in warmer Milch verrühren.
- Gemüsepfanne: Kurkuma beim Anbraten ins Öl geben, damit sich das Aroma entfaltet.
- Reis: eine Messerspitze ins Kochwasser für goldene Farbe.
Gut zu wissen
Kurkuma färbt stark – Arbeitsflächen, Löffel und Kleidung. Schwangere, Stillende und Personen, die Medikamente einnehmen oder gesundheitliche Einschränkungen haben, sollten die Verwendung größerer Mengen vorher mit ihrem Arzt besprechen.
Kurkuma im Noir Trio
Zusammen mit Kardamom gibt Kurkuma dem SuperFood seine warme, würzige Note. Mit einem Schuss Milch oder Pflanzendrink im Shake kommt das Aroma besonders gut zur Geltung.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.

